frithjof schulte * 1944

freiberuflicher künstler

kindheit und jugend in detmold und witten

frühe studien der malerei und grafik
landschaftsmalerei in aquarell und pastell. portraitt-arbeiten erste kunstausstellungen in der grundschule
 

1958 - 1964 lehre und anstellung als fernmeldetechniker bei siemens in dortmund, dabei fotografische und grafische arbeiten.

1964 - 1976 ausbildung als informationselektroniker.     allgemeine hochschulreife. autodidaktische studien. impulse durch bedeutender künstler der moderne inspirieren ebenso wie motive aus der natur zu immer neuen experimenten mit unterschiedlichsten techniken.
                       
1977 - 1998   tätigkeiten in der   freien   wirtschaft.
schwerpunkte pressearbeit, marketing und komu- nikation. umsetzen von ideen und stimmungen in farbe und struktur.

1998 - 2003 Grafik und Design im New  Media Segment


seit 2000 neuorientierung in richtung encaustic gemischt mit unterschiedlichsten techniken und umsetzen von ideen und stimmungen in farbe und struktur.




 



Frithjof Schulte reflektiert völlig unkonventionell den Stellenwert der Natur und des Menschen in unserer hoch-technologisierten Mediengesellschaft, in welcher der Mensch zunehmend seiner Identität und traditionellen sozialen Bindung beraubt ist.

Vom theoretischen Standpunkt her gesehen, scheint dieses jedoch ein schwieriges Unterfangen. In der Praxis - also in der Betrachtung der Exponate - ist es das keineswegs, da Schulte nicht die Position des Moralisten einnimmt, sondern seine Werke subtil und vielschichtig anlegt:

Einerseits faszinieren seine Bilder durch die Bearbeitung mit Hilfe digitaler Com-putertechnik, die dem Betrachter die mögliche Bandbreite und Präzision dieses neuen, noch lange nicht vollständig ausgenutzten Mediums und Instrumentariums vor Augen führt. Diese Konfrontation modernster digitaler Fotografie mit der jahrtausend alten Encaustic-Technik nennt Frithjof Schulte Foto-Caustic. Andererseits berührt der Bildinhalt, die Landschaft den Betrachter ganz unmittelbar, da sie seltsam losgelöst, verfremdet, abstrakt, aber manchmal auch für Wachsmalerei sehr real dargestellt wird.



Frithjof Schulte nähert sich dem Thema Encaustic-Painting ohne sich in eine Form zwängen zu lassen. Aus allen seinen Bildern sprudelt dem Betrachter die Kraft der lebendigen Farben entgegen. Seine energiereichen Bilder durchstrahlen die Räume mit purer Lebensfreude, Optimismus, aber auch mit einer Spur Tristesse und Melancholie.

Im Februar 2004 erzielten auf Anhieb vor internationalem Fachpublikum alle zwanzig vorgestellten Werke Höchst-bewertungen und begeisterte Anerkennung.